Fördermittel für neue Fenster und Haustüren
Es gibt zahlreiche Förderprogramme, mit denen Sie bei der Sanierung oder Modernisierung Ihrer Immobilie finanzielle Unterstützung erhalten können. Ob BAFA-Zuschuss, Steuerbonus (§ 35c EStG) oder weitere regionale Programme – die Möglichkeiten sind vielfältig und abhängig von Gebäudealter, Nutzung und technischer Ausführung.
Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, welche Förderoptionen für neue Fenster und Haustüren in Frage kommen, welche Voraussetzungen – wie z. B. U-Werte oder die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten – erfüllt werden müssen und worauf Sie bei Antragstellung und Reihenfolge achten sollten.
Kostenlose Online-Förderrechner, etwa von der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA) oder dem Verband Fenster + Fassade (VFF), helfen bei einer ersten Orientierung zu verfügbaren Bundes-, Landes- und Regionalprogrammen.
Fördermöglichkeiten
für Energie und Klimaschutz
für Energie und Klimaschutz
Bund, Länder und Kommunen unterstützen energetische Modernisierungen durch verschiedene Förderprogramme für Energie und Klimaschutz. Gefördert werden Maßnahmen zur Energieeinsparung, zur Verbesserung der Energieeffizienz sowie zum Einsatz erneuerbarer Energien.
Je nach Programm stehen Zuschüsse, zinsgünstige Darlehen oder Steuerermäßigungen zur Verfügung. Auch auf kommunaler Ebene – beispielsweise im Rahmen von Dorfentwicklungsprogrammen – können Fördermittel für Baumaßnahmen im Ortskern angeboten werden.

Förderberatung in
Hessen
Hessen
Eine umfassende Beratung zu aktuellen Fördermöglichkeiten bietet die LandesEnergieAgentur Hessen (LEA). Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen können sich dort persönlich beraten lassen oder die Online-Fördermitteldatenbank nutzen, um passende Programme für ihr Projekt zu finden.
Förderrechner
für Fenster und Fassaden
für Fenster und Fassaden
Der Verband Fenster + Fassade (VFF) stellt zudem einen digitalen Förderrechner zur Verfügung. Endkunden und Fachunternehmen können dort unverbindlich prüfen, welche Bundes-, Landes- oder regionale Förderangebote für ihr Vorhaben und ihren Standort verfügbar sind.

Warum neue Fenster oder
eine neue Haustür?
Alte, undichte oder schwach verglaste Fenster zählen zu den größten Energieverlusten eines Hauses und verursachen unnötige Heizkosten. Moderne Fenster und Haustüren halten die Wärme im Gebäude, reduzieren Zugluft und steigern spürbar den Wohnkomfort durch erhöhte Sicherheit und Schalldämmung.
Der Austausch von Fenstern und Haustüren ist eine besonders wirkungsvolle Einzelmaßnahme: Eine umfassende Sanierung der gesamten Gebäudehülle ist dafür nicht erforderlich.
Bereits diese gezielte Modernisierung kann den Energieverbrauch deutlich senken und gleichzeitig den Wert Ihrer Immobilie erhöhen – ideal für Sanierungen, Modernisierungen oder im Zuge eines Hauskaufs.

Mehr als nur Fenster und Haustüren
Oft ist in der Förderung nur von Fenstern und Außentüren die Rede. Tatsächlich können auch viele begleitende Arbeiten rund um den Austausch mit gefördert werden – wenn sie technisch zur Maßnahme gehören.
Auch direkt notwendige Umfeldmaßnahmen können förderfähig sein, z. B. Anschluss-, Putz-, Rückbau- oder Anpassungsarbeiten.
Ob einzelne Nebenleistungen anerkannt werden, hängt vom Einzelfall und der fachlichen Einordnung durch den Energieeffizienz-Experten ab.
Wichtig für die Förderung:
Alle Leistungen müssen im Angebot klar ausgewiesen sein und die technischen Vorgaben (z. B. U-Werte) müssen eingehalten werden.
Diese staatlichen Förderungen sind möglich
Für Fenster und Haustüren gibt es im Kern zwei Wege –
plus ggf. Kredite bei Komplettsanierung:
Schritt-für-Schritt: Steuerbonus (§ 35c EStG)
Alternative zur BAFA-Förderung – keine Antragstellung vorab nötig
So gehen Sie sicher vor
Den Steuerbonus beantragen Sie nicht vorab, sondern machen ihn im Rahmen Ihrer Einkommensteuererklärung beim zuständigen Finanzamt geltend.
Hierfür benötigen Sie: Unsere Rechnung, die Fachunternehmerbescheinigung und ggf. weitere steuerliche Nachweise
Wichtig: Für dieselbe Maßnahme darf keine weitere Förderung (z. B. BAFA oder KfW) genutzt werden. Der Bonus ist eine Steuerermäßigung. Ist Ihre Steuerschuld geringer als der Förderbetrag, kann der Vorteil nicht vollständig genutzt werden. In diesem Fall kann eine Zuschussförderung günstiger sein.
Tipp: Ihr Steuerberater unterstützt Sie bei der optimalen Nutzung des Steuerbonus.
Schritt-für-Schritt: BAFA-Zuschuss (BEG Einzelmaßnahme)
Zuschussförderung mit vorheriger Antragstellung und Energieeffizienz-Experte erforderlich
So gehen Sie sicher vor
FAQs
Wichtiger Hinweis zur Förderberatung:
Wir informieren Sie über aktuelle Fördermöglichkeiten und erstellen ein Angebot mit allen relevanten technischen Angaben.
Bitte beachten Sie: Wir sind keine Energieberater oder Fördermittelberater. Die Antragstellung erfolgt über einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten.

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